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 v.l.: D. v. Posadowsky, H.-G. Lohe, B. Nowakowski, W. Lippert, G. Käfer
(ak) Was macht die Stadt Düsseldorf aus? Wie sollte sie vermarktet werden? Definiert sie sich selbst als Kulturstadt? Darum ging es beim Treffen des Marketing Clubs, der Gast beim Forum Stadtmarketing war und sich im GAP 15 traf. Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent, Günter Käfer von der FGK Agentur für Markenführung, und Werner Lippert vom NRW Forum diskutierten mit Dorothee von Posadowsky, der Leiterin der Kulturkommunikatin von Eon. Moderiert wurde die Runde von Barbara Nowakowski, die ansonsten im Shopping-Sender QVC Expertin fürs Verkaufen zuständig ist.
Mehr als 120 Mitglieder des Marketing Clubs interessierten sich für die „Marke Düsseldorf“ und ihren Kulturauftritt. Unter ihnen Christiane Oxenfort, die den Altstadtherbst organisiert, Bernd Günther, der nicht nur Marketing an der Uni unterrichtet, sondern auch die Marke „Neanderland“ im Kreis Mettmann entwickelt hat, Michael Meyer von der Agentur Meyer Waldeck, Club-Präsident Dirk Krüssenberg, sowie Otmar Böhmer vom Museum K20/K21. Die Meinungen auf dem Podium gingen auseinander: Dezernent Lohe wies immer wieder auf die Quadriennale 2010 hin, will Düsseldorf damit als Stadt der Bildenden Kunst bewerben und glaubt, dass diese Werbung bereits eine Profil für Düsseldorf darstelle. Werner Lippert will mehr: „Die Stadtführungen eiern mehr um den Kurfürsten und Mutter Ey als um Andreas Gursky und andere zeitgenössische Künstler herum.“ Seine Frage: „Was wollen wir eigentlich vermitteln? Wofür steht die Stadt?“ Lohe will auf jeden Fall Düsseldorf als „artcity“ weiter entwickeln. Dann aber fehle der Sport- und Mode-Aspekt, so Lippert. „Business und Brauchtum sind ebenso wichtig.“ Posadowskiy träumt von einer international berühmten Kulturszene für Düsseldorf ähnlich der von Berlin - ohne dass dort groß damit geworben werde. Lohe: „Wir haben aber doch jetzt schon mehr Ateliers als Berlin.“ Damit waren alle wieder beim Profil und der Frage, wie sich eine Stadt „verkaufen“ möchte. Dirk Krüssenberg hatte da nur eine Idee: „Wir wäre es, wenn DMT, Forum Stadtmarketing, Marketing Club und Kulturinstitute ihre Energien bündeln würden?“ Dann lasse sich mit Sicherheit Kultur kommunizieren.
Quelle: Rheinische Post, 4.3.2009
Herzlicher Dank an die Sponsoren des Abends: 
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