Dirk Krüssenberg´s Zwischenruf Nr.4 vom 27.03.2020

Liebe Club-Freunde,

"Wie sich Einsamkeit anfühlt“ (Zitat aus „ada“-Magazin)
               
Der Brite Jon Bailey war einst bei der U-Boot-Flotte der Königlichen Marine – mitunter monatelang buchstäblich unter Wasser. Er weiß es!!
Er schrieb über Strategien, die ihm diese Phase der beinahe völligen Isolation erträglicher gestaltet hätten.  
Die 7 Tipps für Marinesoldat*innen sind besonders auch für Büroarbeiter*innen im "Homeoffice“ geeignet:
1. Routine:
Das Leben auf See, schrieb Bailey, werde von Schichten und Routinen diktiert. Tipp: Entwickelt eine Routine und haltet euch dran – inklusive Ruhephasen, Zeit für Bewegung, Mahlzeiten oder Hobbys. Bailey: "Für Kinder gilt dasselbe."
2. Privatsphäre:
"Der einzige private Ort auf See war unsere Koje", so Bailey. Aber das lässt sich auch auf Angestellte übertragen. Nehmt euch Zeit für ein paar Stunden Alleinsein und macht, was immer ihr mögt: Schaut Filme, macht Yoga, daddelt am Computer.
3. Essen:
Das Essen an Bord unterbrach die Monotonie.
Sein Rat: Nehmt euch Zeit, um Mahlzeiten vorzubereiten – und wechselt zwischen Festmahl und Diätkost, um nicht zu viele Pfunde anzuhäufen.
4. Sport:
Und zwar mindestens 20 Minuten am Tag. Egal ob ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder das Fitness-Workout am Feierabend: Bewegung ist ein natürliches Antidepressivum, erst recht an der frischen Frühlingsluft.
5. Putzen:
Je mehr Zeit man im eigenen Zuhause verbringt, desto schneller wird es dreckig. Regelmäßiges Reinigen hilft nicht nur der Hygiene, sondern kann auch glücklich machen – denn man sieht (und riecht) sofort die Fortschritte.
6. Vernetzen:
Gemeinsam sind wir weniger alleine, weiß auch Bailey. "Bleibt unbedingt in Kontakt mit euren Freund*innen". Und zum Nachmittagskaffee oder Sundowner kann man sich auch via Skype oder Facetime treffen.
7. Ruhe bewahren:
Egal wie anstrengend und aufreibend die aktuelle Phase ist, sie wird eines Tages enden. Bailey: "Kümmert euch um eure Welt, konzentriert euch auf die kleinen und schönen Dinge und schmiedet Pläne für die Zukunft.“

Und immerhin eine Sache müssten wir der U-Bootbesatzung voraushaben:
Ein Fenster!!!!

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Ihr & Euer

Dirk Krüssenberg