Rolf A. Königs zur Renaissance der Textilindustrie ...

5. Juni 2019

Textilakademie NRW, Mönchengladbach

Beeindruckend innovativ.

Marketing vor Ort! Zu Gast beim Textilhersteller AUNDE und dem Unternehmer Rolf A. Königs in Mönchengladbach. Dirk Krüssenberg begrüßt die rund 50 Mitglieder des MCD und der Digitalen Stadt, die über die bestehende Kooperation ebenfalls an dem Abend zu Rolf A. Königs in die Textilakademie eingeladen wurden.
Eingeleitet wurde das Abendprogramm von dem Unternehmer über die Frage, welche Stadt wofür steht. Düsseldorf für Mode - klar. Damit sei die Brücke zu ihm schon geschlagen.

AUNDE hat zunächst rein klassisches Textil als Business forciert, sich dann aber weiter entwickelt. Heute sitzt niemand mehr in bspw. einem BMW ohne seinem Unternehmen zu begegnen. Der Innenraum eines Fahrzeuges ist das neue Wohnzimmer, so Königs.
Die Gruppe ist Nr. 76 in der Welt, Nr 1 in Deutschland als Automobilzulieferer. Dabei geht es nicht mehr nur um Sitz-Stoffe. Sie sind schon deutlich breiter aufgestellt und es geht in Zukunft noch viel tiefer.
Preise haben sie auch abgeräumt - von BMW, Mercedes und VW (also den ganz großen). Nachhaltigkeit ist da ein Thema, worauf der Fokus liegt. „Nicht Stehenbleiben“ so die Devise des vielseitigen Managers und beweist eindrucksvoll die diversen Geschäftsfelder der zur AUNDE Group gehörenden Unternehmungen, die in der ganzen Welt zuhause sind.

Die Location auch wieder ein Highlight: Textilakademie - Christo lässt grüßen! Das Gebäude ist „in Kleider“ gehüllt. Die Einrichtung steht vor allem für Aus- und Weiterbildung in der Branche.
Alle sieben Berufe der Textilindustrie werden hier gelehrt - an einem Standort. Ein Gebäude mit 130 Zimmern wird hier auf dem Gelände entstehen, denn alle Azubis aus 8 Bundesländern in diesen Berufen werden künftig nach MG geschickt - sie lernen hier praktisch und in der Theorie.

„Other Peoples Money Manager“ ist er nicht, stellt Dirk Krüssenberg als Fazit der beeindruckenden Karriere von Königs und seinem Unternehmen heraus. Der Unternehmer hat die Gruppe selbst auf- und ausgebaut und steckt mit vollem Herzblut mitten in seinem Geschäft. „Wenn es Krisen gibt, wie behandeln Sie die?“, so die Frage an den Unternehmer. Der beantwortet sie wie aus dem Effeff: „ich bewerte, restrukturiere, konsolidiere und saniere.“
Den krönenden Abschluss des Abends erleben die Teilnehmer bei einer Führung durch das beeindruckende Gebäude.

 

 zurück